Modellgeschichte Vespa Primavera (2)

Vespa Primavera (Foto: Piaggio)

Auf der internationalen Ausstellung für Motorräder und Motorradzubehör EIMCA 2013 in Mailand wurde die Vespa Primavera als Nochfolgemodell der Vespa LX vorgestellt. Im Internet sind zuvor schon mehrfach Fotos und Bilder vom Prototypen aufgetaucht. In unserem Archiv wird dieses Motorrollermodell als Primavera (2) bezeichnet. Denn in den 1960er Jahren gab es schon eine Vespa mit dem Namen Primavera, dieses Modell ist in diesem Archiv mit „(1)“ gekennzeichnet, um Verwechselungen auszuschließen.

Die Vespa Primavera orientiert sich an der Vespa LX und der Vespa 946 und ist mit zwei 50-cm³-, einem 125-cm³- und einem 150-cm³-Motor mit Variomatikgetriebe erhältlich. Sie verfügt über eine neu konstruierte, selbsttragende Karosserie aus Stahlblech, die, obwohl deutlich größer als die Vespa LX, dennoch sehr wendig ist und sich besonders für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr eignet.

Das 11-Zoll-Fahrwerk bietet aber auch ausreichend Stabilität und Fahrkomfort bei längeren Fahrten. Das große Staufach unter der Sitzbank, und das Fach im Beinschild machen sie auch sehr alltagstauglich.

Der Name Primavera (ital.: Frühling) erinnert an die Vespa 125 Primavera, die mit über 240.000 gebauten Exemplaren die erfolgreichste Vespa-Baureihe ist.

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